Zusammen besser entwickeln
Das Konsortium besteht aus vier Partnern mit verschiedenen Schwerpunkten in der Zusammenarbeit. Jeder Konsortialpartner stellt Schwerpunkt-Wissen bereit, um das Projekt zum Erfol zu führen.
Berufsförderungswerk
Dortmund
Das Demographie Netzwerk e.V. (ddn)
Das Demographie Netzwerk e.V. (ddn) versteht sich als Impulsgeber zu den komplexen Herausforderungen des demografischen Wandels. Im bundesweiten Netzwerk werden Denkanstöße für eine zukunftsgerichtete Personalarbeit gegeben und Lösungen in Umlauf gebracht, um attraktive Arbeitsbedingungen zu gestalten und Antworten auf den Fachkräftemangel zu finden. Dazu arbeitet ddn mit Partner*innen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen und bündelt die Synergien in innovativen Veranstaltungen, Publikationen und Praxisprojekten.
Das Demographie Netzwerk e.V. (ddn) übernimmt im INQA-Experimentierraum ÜbergangsWeise die Projektleitung sowie die Aufgaben zum Transfer und der Kommunikation. Mit einem starken bundesweiten Netzwerk, etablierten Austauschformaten und erprobten Transferstrukturen bringt ddn den Gesprächsleitfaden für die Zukunftsgespräche schnell und wirkungsvoll in Unternehmen.
Wirtschaftsförderung Dortmund
Die Dortmunder Wirtschaftsförderung wurde im Jahr 1968 gegründet und unterstützt seither die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt vom klassischen Industriestandort hin zu einer modernen Metropole mit breitem Angebot. Im Fokus der Wirtschaftsförderung stehen insbesondere die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, die Promotion des Wirtschaftsstandortes Dortmund sowie die Förderung von Innovationen in Wirtschaft, Gesellschaft und Infrastruktur.
Die Wirtschaftsförderung Dortmund versteht sich als agile Netzwerkerin. Zu ihren Aufgaben zählen u.a. die lokale Wirtschaft fortlaufend mit den Themen der globalen soziokulturellen und technischen Trends zu verknüpfen. Durch eigene Veranstaltungsformate, Öffentlichkeitsarbeit und die Nutzung unser HR-Netzwerke erfolgt eine Sensibilisierung der Unternehmen und Multiplikatoren für das Thema „Ältere Beschäftigte“.
Fachgebiet Arbeitswissenschaft, Bergische Universität Wuppertal
Dr. phil. Melanie Ebener, wissenschaftliche Projektleitung
Kernaufgabe des Fachgebiets ist es, die Rolle der Arbeit für den Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand zu untersuchen. Dabei werden vielseitige Einflussfaktoren aus dem Privat- und Arbeitsleben, wie Gesundheit, Arbeitsfähigkeit, Finanzen und die Erwerbsmotivation miteinbezogen. Mit unserem interdisziplinären Team nehmen wir es uns zur Aufgabe, unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht nur für die Fachwelt, sondern auch für die breite Öffentlichkeit aufzubereiten und zugänglich zu machen.
Das Fachgebiet Arbeitswissenschaft entwickelt im Rahmen des Projektes ÜbergangsWeise ein Tool, welches klein- und mittelständische Unternehmen dabei unterstützten kann alterssensible Mitarbeitendengespräche vorbereiten, durchführen und dokumentieren zu können.
Zu Beginn des Projektes werden neben wissenschaftlichen Literaturrecherchen und Vorarbeiten zum Tool, Workshops in den Experimentierräumen durchgeführt, um die Bedarfe, Anforderungen und Wünsche der Unternehmen zu erheben. Im Anschluss wird das Tool durch das Fachgebiet entwickelt und den Unternehmen zur Erprobung bereitgestellt. Die Erprobung wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert, um zum Schluss des Projektes das Tool verbessern und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen zu können.
Berufsförderungswerk Dortmund im nordrheinwestf. BFW e.V.
Das Berufsförderungswerk Dortmund ist ein überregionales Dienstleistungsunternehmen der beruflichen Rehabilitation erwachsener Menschen mit Behinderungen. Es ist gemeinnützig und hat einen sozialpolitischen Auftrag mit dem Ziel, Rehabilitandinnen und Rehabilitanden nach Abschluss der Qualifizierung in den Arbeitsmarkt einzugliedern und damit den Betroffenen wieder eine aktive Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.
Das BFW Dortmund verfügt mit seiner langjährigen Erfahrung in der beruflichen Rehabilitation über eine multidisziplinäre Expertise in Bezug auf die Veränderungsfähigkeit und –motivation von Menschen im Kontext von Arbeit.
Wir wirken mit an der Entwicklung des Gesprächsleitfadens und bringen unsere Unternehmenssicht ein. Führungskräfte und Beschäftigten erproben den Leitfaden auf freiwilliger Basis und geben Forschenden qualifiziertes Feedback. Die Erkenntnisse und Werkzeuge können in unsere Präventionsberatung der BFW einfließen.
Ilka Tasche, Komm. Leitung Fachdienst Gesundheit, Projektkoordination PRÄVENTIONSBERATUNG der BFW
0231 7109-411, ilka.tasche@bfw-dortmund.de