Immer mehr erfahrene Mitarbeitende ziehen sich früher als geplant aus dem Arbeitsleben zurück. ÜbergangsWeise, ein INQA-Experimentierraum, hilft Unternehmen und ihren älteren Beschäftigten, gemeinsam gute Wege für die letzte Erwerbsphase zu entwickeln – damit Erfahrung im Betrieb bleibt und der Übergang in den Ruhestand für die Beschäftigten gelingt.

Mit praxisnahen, alterssensiblen Zukunftsgesprächen sollen Arbeitsfähigkeit, Motivation und Bindung gestärkt werden, um die letzte Erwerbsphase für Mitarbeitende gesund und motiviert zu gestalten. Denn in vielen Betrieben wird nicht über den Übergang in den Ruhestand geredet. Der Gesprächsleitfaden gibt Führungskräften und Beschäftigten die richtigen Worte dafür.

So wirkt der INQA-Experimentierraum aktiv den Herausforderungen des demografischen Wandels und dem zunehmenden Arbeitskräfteengpass entgegen.

Das haben wir vor

Wir entwickeln den Leitfaden für das Zukunftsgespräch.

Ein einfach nutzbarer Gesprächsleitfaden entsteht – speziell für Führungskräfte in KMU. Ohne Schulung, ohne Hürde, direkt einsetzbar für gute Gespräche über die letzte Erwerbsphase mit Beschäftigten ab 55.

Wir testen alles direkt im echten Arbeitsalltag.

In den INQA-Experimentierräumen probieren Unternehmen die „Zukunftsgespräche“ aus. So sehen wir sofort, was funktioniert und was verbessert werden muss.  

Wir hören zu, analysieren und verbessern.

Beschäftigte und Führungskräfte teilen ihre Erfahrungen. Wir werten wissenschaftlich aus, schärfen das Instrument und machen es wirklich alltagstauglich.

Wir bringen Wissen dorthin, wo es gebraucht wird.

Mit starken Netzwerkpartnern, Workshops, Events und Austauschformaten sorgen wir dafür, dass Unternehmen das Thema der letzten Erwerbsphase aktiv gestalten können.

Wir machen das Tool für alle zugänglich.

Der fertige Leitfaden erscheint als Print- und Online-Version. Kostenlos, leicht verfügbar und bereit für den Einsatz in deinem Unternehmen.

Perspektiven schaffen durch alter(n)ssensible Mitarbeitendengespräche in KMU

Der Frühausstieg aus dem Berufsleben ist in Deutschland seit Jahren weit verbreitet: Bereits im Alter von 64 Jahren ist über die Hälfte aller Menschen nicht mehr erwerbstätig. Zwei Drittel aller älteren Beschäftigten wollen vor dem Alter von 65 Jahren in den Ruhestand gehen. Gerade in Zeiten, in denen Arbeits- und Fachkräftemangel zunimmt, stellt diese Tendenz eine große Herausforderung für Unternehmen dar.

ÜbergangsWeise setzt genau hier an: Der INQA-Experimentierraum unterstützt Unternehmen dabei, berufliche Perspektiven für Beschäftigte in der letzten Phase vor dem Renteneintritt Erwerbslebens frühzeitig zu erkennen, zu gestalten und zu sichern. Durch präventive und alters(n)ssensible Mitarbeitendengespräche sollen Arbeit, Arbeitsfähigkeit und Motivation gezielt gestärkt und die Bindung an Unternehmen gefördert werden.

Warum ein neuer Ansatz notwendig ist

Studien zeigen, dass zwischen älteren Beschäftigten und ihren Führungskräften häufig eine „Sprachlosigkeit“ über die letzten Berufsjahre besteht. Viele wichtige Fragen zu Arbeitsgestaltung, Zukunftsplänen, Belastungen oder Entwicklungsmöglichkeiten bleiben unausgesprochen.

Bei ÜbergangsWeise wird ein Gesprächsleitfaden entwickelt, der ohne externe Schulung flexibel und unmittelbar im Betrieb eingesetzt werden kann.

Praxisnahe Erprobung in Experimentierräumen

Der zu entwickelnde Gesprächsleitfaden wird in Experimentierräumen mit Unternehmen erprobt, evaluiert und kontinuierlich weiterentwickelt. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Anwendbarkeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie öffentlichen Verwaltungen. Beschäftigte ab etwa 55 Jahren sollen mithilfe regelmäßiger jährlicher Gespräche gezielt gefördert und unterstützt werden – mit dem Ziel, ihre Erwerbstätigkeit länger gesund, motiviert und selbstbestimmt fortzuführen.

Das Projekt-Team

Lernen Sie das Team hinter dem INQA-Experimentierraum ÜbergangsWeise kennen. Sie wollen mehr über das Projekt erfahren? Dann sprechen Sie uns direkt an oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular. 

Martina Schmeink

Das Demographie Netzwerk e.V.

Felia Glaser

Das Demographie Netzwerk e.V.

Nickolas Woods

Das Demographie Netzwerk e.V.

Daniela K. Marques

Berufsförderungswerk Dortmund

Ilka Tasche

Berufsförderungswerk Dortmund

Gundula Grzesik

Wirtschaftsförderung Dortmund

Hans Martin Hasselhorn

Bergische Universität Wuppertal

Melanie Ebener

Bergische Universität Wuppertal

Nina Garthe

Bergische Universität Wuppertal

Julia Arning

Bergische Universität Wuppertal